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Diana Golzes Pressemeldungen

13. Mai 2012

Seehofers Trotz, Merkels Lockmittel - Biedermeier-Koalition dreht durch

„Der CSU-Chef spielt das trotzige Kind, die Kanzlerin lockt mit mehr Geld – und alles nur um antiquierte Familienbilder mit öffentlichen Geldern und gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit zu konservieren. Die Biedermeierkoalition scheint endgültig durchzudrehen“, erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin und Vorstandsmitglied der... Mehr...

 
27. April 2012

Einführung des Betreuungsgelds wäre Verfassungsbruch mit Ansage

"Dass nun ein Bundesministerium die Verfassungsmäßigkeit des Betreuungsgelds anzweifelt, nachdem sich zwei Bundesregierungen mit der Umsetzung dieses unsinnigen Projekts befasst haben, offenbart die ganze Planlosigkeit, mit der die Koalition dieses Vorhaben vorantreibt", erklärt die kinder- und jugendpoltische Sprecherin der Fraktion DIE... Mehr...

 
26. April 2012

Koalition betreibt unsoziale und rückwärtsgewandte Familienpolitik

"Das Betreuungsgeld ist nicht nur von seiner Grundidee her rückwärtsgewandt und verfehlt. Die Koalition hat auch nach wie vor kein Konzept, wie es konkret ausgestaltet werden soll. Einig sind sich Union und FDP nur darin, den Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld II diese Leistung vorzuenthalten. Das ist Familienpolitik aus dem 19.... Mehr...

 
24. April 2012

Familienpolitisches Trauerspiel

"Was die Bundesregierung derzeit in der Familienpolitik bietet, ist ein Trauerspiel ersten Ranges. Ausgerechnet beim unsinnigsten aller Projekte, dem Betreuungsgeld, spricht die Kanzlerin ein Machtwort, während viele durchaus sinnvolle Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag auf die lange Bank geschoben oder gleich ganz beerdigt werden",... Mehr...

 
 
 

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Diana Golze bei abgeordnetenwatch.de

 
 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Diana Golze auf dem Landesparteitag, Bild: Johanna Bergmann

ich freue mich, dass Sie sich für linke Politik interessieren. Mit diesem Internet-Auftritt möchte ich Sie über meine Arbeit im Bundestag, in meinem Wahlkreis und in der Partei DIE LINKE informieren.

Politik möchte ich nicht allein für Menschen machen, sondern viel lieber mit ihnen gemeinsam. Für mich ist der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig. Gern nehme ich Ihre Fragen, Hinweise und auch Kritik entgegen. Sie können mich über meine Büros in Berlin und im Wahlkreis erreichen. Für alle Anregungen, Vorschläge und kritischen Hinweise bin ich Ihnen dankbar. Wenden Sie sich bitte unter "Kontakt" an mich.

Ich freue mich auf Ihren virtuellen sowie auf Ihren persönlichen Besuch in meinen Wahlkreisbüros.


Ihre Diana Golze

Öffentliche Kinderbetreuung ausbauen
© iStockphoto.com/xalanx

"DIE LINKE sagt Nein zum Betreuungsgeld", stellt Diana Golze klar. Heute diskutiert der Bundestag in einer Aktuellen Stunde über das Vorhaben von Union und FDP. DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, in dem die Regierung aufgefordert wird, ein Gesetz vorzulegen, das die ersatzlose Streichung der Einführung eines Betreuungsgeldes vorsieht. Die für das Betreuungsgeld in 2013 und 2014 vorgesehenen 1,6 Milliarden Euro sollen in den Ausbau der Kinderbetreuung fließen.Antrag (PDF)

 

 

Investieren Sie in öffentliche Kindertagesbetreuung!

Es wird vor dem Betreuungsgeld gewarnt. Umfragen und Studien zeigen, dass es Mitnahmeeffekte geben wird, dass auch Familien dieses Betreuungsgeld in Anspruch nehmen werden, die es eigentlich überhaupt nicht brauchen, die sowieso nie vorhatten, ihr Kind in eine Kita zu geben, die das Betreuungsgeld als zusätzliches Taschengeld abgreifen. Im Übrigen werden das genau dieselben sein, die vom Ehegattensplitting profitieren. Für diese Gruppe ist das Betreuungsgeld ja eigentlich auch gedacht. Das Betreuungsgeld würde erwerbstätige Elternpaare und Alleinerziehende zugunsten von Einverdienerehen benachteiligen. Deshalb lehnen DIE LINKE es ab.

Redeprotokoll: lesen
YouTube: Video ansehen

Diana Golze auf dem Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Am 04.05.2012 gestaltete der Behindertenbeirat der Stadt Brandenburg an der Havel gemeinsam mit der Selbsthilfekontaktstelle der Caritas, den dort angeschlossenen Selbsthilfegruppen und anderen ortsansässigen Behindertenverbände und Behindertenvereinen den – Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Bewusst wurde der Neustädtischer Markt ausgewählt, um im Zentrum unserer Stadt unter dem Motto „Jede Barriere ist eine zuviel“ mit vielen Menschen, sowohl Betroffenen als auch Nichtbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Die Themenfelder sind breit thematisiert – und betroffen alle Bereiche für ein selbstbestimmtes Leben. Wir, die Ausrichter und Mitgestalter dieser Veranstaltung, würden uns freuen wenn Sie zeitnah über diesen Protesttag berichten könnten.

Fotos: Werner Müller
Treffen LINKER KommunalpolitikerInnen U 30 in Brandenburg

Bebauungsplan? Friedhofssatzung? Nazis in der Stadtverordnetenversammlung!
Probleme und Fragen überall … aber auch Chancen für LINKE Kommunalpolitik! Hast Du Lust andere junge KommunalpolitikerInnen kennenzulernen? Willst Du ungezwungen Fragen und Probleme loswerden? Muss der Jugendclub in Deiner Stadt wieder aufgemacht werden? Willst Du den Nazis in Deiner Stadt in den Arsch treten? Dann komm zum ersten Treffen der linken KommunalpolitikerInnen U 30 in Brandenburg!

Eine Veranstaltung, die sich  speziell an junge Leute richtet, die in der Kommunalpolitik tätig sind oder tätig werden wollen, egal ob als Mandatsträger/in, aktiv politisch Denkende/r oder als Verwaltungsinteressierte/r. 23./24. Juni 2012 . Es geht vor allem um die Vernetzung mit anderen jungen Leuten aus Brandenburg und um die Möglichkeit Fragen zu stellen und Probleme zu diskutieren. Dafür soll möglichst voneinander gelernt werden.

Wann: 23./24. Juni 2012
Wo: Paulinenaue im Havelland
Was: Workshops zu kommunalen Themen die Dich direkt betreffen; Gespräche mit
anderen jungen Abgeordneten, Konzert am Abend
Wer: linke Leute im kf Brandenburg, die sich für Politik interessieren, schon gewählt sind
oder sich vorstellen können politische Verantwortung zu übernehmen

Lust und noch nichts vor? Dann fordere kostenlos und unverbindlich das Programm in der kf-Geschäftsstelle unter kf-land-brandenburg-ev@gmx.de oder unter 03338-459294 oder bei Tobias unter bank@uni-potsdam.de oder unter 0174 62 400 53 an!

Gute Arbeit

Mehr tun und sich nicht alles bieten lassen

"Mit dem Argument, nur wenn auch bei uns die Löhne und Renten weiter sinken, könnten wir wieder mehr, weil preiswerter exportieren, werden Frau Merkel und Co auch bei uns neue soziale Kürzungsrunden veranstalten", warnt Gregor Gysi. Im INTERVIEW DER WOCHE spricht er über den Wert von Arbeit, die Vorstellung von Union und SPD vom Mindestlohn, die Spaltung des Arbeitsmarktes, vermeintlich von der Krise profitierende bundesdeutsche Arbeitnehmer und gibt Antworten auf Merkels Spardiktat. MEHR

Jugendwettbewerb „Zivilcourage Vereint“

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Abgeordnete Diana Golze den Jugendwettbewerb „Zivilcourage Vereint“. Zu diesem Wettbewerb rufen die Brandenburger Bundestagsabgeordneten der Fraktion die LINKE Jugendliche im Land zur Teilnahme auf.

Mit diesem Wettbewerb möchte ich Jugendliche aus meinem Wahlkreis ermuntern, Projekte gegen Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt zu konzipieren und zu realisieren. Die Jugendlichen sollen dafür sensibilisiert werden, dass Freiheit, Demokratie und Toleranz eine kritische Auseinandersetzung mit den Tendenzen erfordert, die diesen Werten schaden wollen. Daher brauchen wir eine kritische Gegenöffentlichkeit zum Rechtsextremismus. Anliegen des Wettbewerbs ist das Anregen kreativer und gewaltloser Projekte von Jugendlichen, die sich im Sinne des Antifaschismus für das Erinnern und eines respektvollen, demokratischen Miteinanders engagieren.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mit Ihren Schülern im Rahmen der politischen Bildung über diesen Wettbewerb reden würden. Zusätzliche Informationen können Sie den beigefügten Flyern entnehmen. Darüber hinaus stehe ich Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern natürlich gern auch persönlich Rede und Antwort zu diesem Wettbewerb und zu interessierenden Fragen und Problemen. Vielleicht planen Sie im Rahmen Ihres Unterrichtes einen Besuch im Deutschen Bundestag? Auch dann steht Ihnen mein Büro sehr gern hilfreich zur Verfügung.

Die Praxisgebühr muss weg

SPD, Grüne und FDP verlängern den Irrsinn

CDU, CSU, SPD und GRÜNE haben 2004 die Praxisgebühr eingeführt. DIE LINKE hat dagegen gestimmt und versucht seitdem, sie wieder abzuschaffen. Alle Anträge scheiterten bislang am Nein der anderen Fraktionen. Geringverdienende vermeiden wegen der Praxisgebühr eher den Arztbesuch als Menschen mit höherem Einkommen. Die Überschüsse im Gesundheitsfonds müssen den Kranken zu Gute kommen, statt dem Finanzminister zur Rettung der Privatbanken.

Silvia Ottow, nd: Abschaffen? Nicht heute!
Gregor Gysi: Stimmen Sie der Abschaffung der Praxisgebühr zu! (YouTube)
Martina Bunge: Bahr muss endlich Farbe bekennen
Bunge/Weinberg: »Praxisgebühr war in jeder Hinsicht ein Holzweg«

Demütigung per Gesetz!

Abgeordnete zum Thema Sanktionen aus dem Wahlkreis 61

Am 26.04.2012 stimmte der Bundestag über den Antrag der Fraktion DIE LINKE "Sanktionen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und Leistungseinschränkungen im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch abschaffen" (BT-Drs. 17/5174) ab. Das Sozialgesetzbuch sieht bisher Sanktionen vor, wonach das ohnehin niedrige Arbeitslosengeld II in Schritten gekürzt werden kann, bis hin zur kompletten Streichung.

Menschen werden mit Sanktionen schikaniert, ins Elend gestürzt und sozial ausgegrenzt. DIE LINKE fordert, alle Sanktionen im Bereich Hartz IV sowie die Leistungseinschränkungen bei der Sozialhilfe abzuschaffen, weil diese gegen das Grundrecht auf eine Gewährleistung des physischen Existenzminimums und der Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben verstoßen.

Außerdem zwingen sie die Sozialleistungsbeziehenden dazu, schlecht bezahlte Jobs anzunehmen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Damit wird der Druck auf die Arbeitsbedingungen aller Beschäftigten erhöht.

Gegen die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen und anderer Leistungseinschränkungen stimmten die Bundestagsabgeordneten: Andrea Astrid Voßhoff (CDU/CSU) und Heinz Lanfermann (FDP). Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat nicht an der Abstimmung teilgenommen.

 

Kinderkommission zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 26. April 2012

Im April 2001 etablierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Girls' Day – den Mädchen-Zukunftstag –, um Mädchen einen Einblick in die von Männern dominierten Berufszweige zu ermöglichen.

Den interessierten Mädchen werden seitdem wertvolle Einblicke in die technische Arbeitswelt gewährt – und das mit steigendem Erfolg. Seither entwickeln sich die Zahlen der Ausbildungs- und Studienanfängerinnen in den technisch-wissenschaftlich geprägten „Männerberufen“ positiv. Durch den bundesweiten Aktionstag, der auch in europäischen Nachbarländern Einzug gehalten hat, haben seit 2001 allein in Deutschland bereits über eine Million Mädchen Berufe erkunden können, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Somit leistet der Girls' Day einen wesentlichen Beitrag für die Berufs- und Studienorientierung von Mädchen und jungen Frauen und trägt so dazu bei, weibliche Kompetenzen in eine männlich dominierte Arbeitswelt einzubringen. Bislang entscheiden sich Mädchen nämlich trotz ihrer tendenziell besseren schulischen Leistungen und Bildungsabschlüsse eher für schlechter bezahlte „typisch weibliche“ Berufe im Dienstleistungs- und Sozialbereich und schöpfen so ihre beruflichen Möglichkeiten nicht voll aus. Neben den verpassten Karrierechancen für junge Frauen verliert damit auch die Volkswirtschaft wertvolles Potential.

Diana Golze, Vorsitzende der Kinderkommission, erklärt: „Auch im Deutschen Bundestag werden am Girls' Day wieder viele Mädchen unterwegs sein, um sich ein Bild vom Geschehen in der Politik zu machen. Leider gehört auch dieser Bereich zu den männerdominierten Berufen. Wir wollen Mädchen und junge Frauen motivieren, sich stärker in „männertypische“ Berufe einzubringen – das kann auch dem Deutschen Bundestag nicht schaden!“

»Sie entdecken die Welt gemeinsam«

Hier spricht die Mutti- und Papifraktion

v.l.n.r. Christine Buchholz, Jan Korte, Katja Kipping, Steffen Bockhahn, Diana Golze, Michael Leutert

DIE LINKE will jedem Kind einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen und elternbeitrags- und gebührenfreien Betreuungsplatz zusichern. Dieser Anspruch soll unabhängig von der Erwerbstätigkeit der Eltern bestehen. Die Beiträge für Kindergärten und Kinderkrippen will DIE LINKE schrittweise abschaffen. DIE LINKE setzt sich dafür ein, mehr Erzieherinnen und Erziehern auszubilden und diese besser zu qualifizieren. Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten müssen verbessert werden. DIE LINKE tritt dafür ein, dass der Ausbau der Betreuungsinfrastruktur nicht zu Lasten der Beschäftigten oder der Eltern finanziert wird. Der Bund muss sich dauerhaft an der Finanzierung der Kindertagesbetreuung beteiligen und darf Länder und Kommunen mit dieser Aufgabe nicht allein lassen. weiterlesen

»Kein großer Anreiz für feindliche Übernahme«

Diana Golze wird auch Genossin der TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIRWOHNEN i.G

Halina Wawzyniak, für DIE LINKE Mitglied im Rechtsausschuss des Bundestages, ist seit kurzem Vorstandsmitglied der TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIRWOHNEN i.G. Mit dieser Genossenschaft wollen LINKE-Abgeordnete den Verkauf von 11 500 TLG-Wohnungen an Hedgefonds verhindern. Die Juristin erklärt das Modell einer Genossenschaft, zeigt die Vorteile für Mieter auf und erläutert, woher die Kompetenz kommt, Wohnungen zu bewirtschaften. MEHR

http://linksfraktion.de/im-wortlaut/kein-grosser-anreiz-feindliche-uebernahmen/

Diana Golze übernimmt Vorsitz der Kinderkommission


Am 25. April 2012 wechselt turnusmäßig der Vorsitz in der Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) des Deutschen Bundestages. In den vergangenen neun Monaten wurde die Kommission von Nicole Bracht-Bendt (FDP) geleitet. Sie übergibt nunmehr das Maskottchen der Kinderkommission und damit die Leitungsgeschäfte an Diana Golze (DIE LINKE.). Die neue Vorsitzende möchte in der Pressekonferenz über die Arbeit der Kinderkommission und ihre Schwerpunktthemen „Soziale Lage von Kindern
und Jugendlichen“ sowie „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ informieren.

Zeit: Mittwoch, 25. April 2012, 15.00 Uhr
Ort: Paul-Löbe-Haus, Raum 2.200

Arbeitslosengeld II

Kinderregelsatz statt Peanuts-Bildungspaket!

Das ist zweifelsfrei ein faules Ei, was Sozialministerin von der Leyen den 2,5 Millionen Kindern von Hartz-Beziehenden ins Osternest legt: Ihr Bildungs- und Teilhabepaket ist gescheitert. Laut einer DGB-Studie wurden seit Einführung des Paketes vor einem Jahr nur 20 Prozent der Mittel verbraucht. Betroffene werden gegängelt, Jobcentern und Kommunen müssen das bürokratische Monster administrieren. "Es ist dringend geboten, diesen Unsinn einzustellen", fordert Diana Golze (Foto) und erinnert an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2010, wonach ein bedarfsgerechte Kinderregelsatz sachgerecht umzusetzen ist. MEHR

Brandenburger Erklärung gegen Solarkürzungen

Der Gesetzentwurf zur Kürzung der Solarförderung ist ein Schritt in die falsche Richtung und schadet dem Standort Brandenburg. Deshalb unterstütze ich die parteiübergreifende gemeinsame Erklärung der Brandenburger Abgeordneten.

Die Solarförderung ist eine brandenburgische Erfolgsgeschichte und ihre drastische Kürzung ein schwerer Fehler. Wer sich ein wenig mit Wirtschaft auskennt, weiß, dass Investitionen kalkulierbare Rahmenbedingungen erfordern. Indem sie die Kürzung der Solarförderung vorzieht und eine Verordnungsermächtigung für weitere Kürzungen in Aussicht stellt, zerstört die Bundesregierung jede Planbarkeit für Investoren und Solarmodulhersteller. Die Folge: Firmen verlieren ihre Kreditlinien bei Banken. Die Finanzierung von Solarprojekten ist damit künftig gefährdet.

Die gemeinsame und parteiübergreifende Erklärung der Brandenburger Abgeordneten ist daher ein gutes Signal. Gemeinsam unterstreichen Abgeordnete von Linkspartei und SPD ihre Position und setzen sich für die Interessen des Landes ein. Auffällig ist, dass ausgerechnet die Abgeordnete der Grünen, Cornelia Behm, die Erklärung nicht unterzeichnet hat. Auffällig ist ebenfalls, dass die Erklärung nur von Teilen der brandenburgischen SPD-Abgeordneten unterzeichnet wurde. Insbesondere der in der Region nur oberflächlich verwurzelte Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier konnte sich nicht zu einer Unterzeichnung durchringen. Die Interessen Brandenburgs und die Möglichkeit einer erfolgreichen Energiewende werden hier offenkundig anderen Interessen untergeordnet.

Am 29. März 2012 wird der Deutsche Bundestag über den "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und zu weiteren Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien“ (BT-Drs. 17/8877) abstimmen.

Millionärsteuer brächte 80 Milliarden Euro

DIE LINKE tritt energisch für eine Wiedererhebung der vor 15 Jahren ausgesetzten Vermögensteuer ein. "Die Ungleichheit der Vermögensverteilung durch massive Umverteilung von unten nach oben ist immer größer geworden", begründet Gregor Gysi den Antrag, in dem DIE LINKE eine Steuer von 5 Prozent auf Privatvermögen über eine Millionen Euro fordert. Davon ginge die Welt nicht unter, beruhigte Gysi in der Debatte. Die Mehreinnahmen könnten sinnvoll für Bildung, Kultur und soziale Gerechtigkeit ausgeben werden.
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Sahra Wagenknecht: Millionärsteuer ist die beste Schuldenbremse
Rede: Millionärsteuer brächte 80 Milliarden Euro jährlich - für Bildung, Kultur und soziale Gerechtigkeit

Hotline für vermisste Kinder 116000

Die Bundesnetzagentur hat der "Initiative Vermisste Kinder" die EU-weit einheitliche Hotline für vermisste Kinder zugeteilt Unter dieser Hotline werden Vermisstenmeldungen sowie Hinweise zum Verbleib von vermissten Kindern entgegengenommen.

Betroffene werden bei der Suche nach ihren Kindern unterstützt. Die Hotline ist jederzeit (24/7) und aus allen deutschen Telefonnetzen einschließlich Mobilfunk und Telefonzellen für den Anrufer kostenfrei zu erreichen.

Kommunalpolitik stärken

3 Milliarden Euro betrug das Finanzierungsdefizit von Städten, Gemeinden und Landkreisen 2011. Kommunen müssen immer mehr Aufgaben ohne eine gesicherte Finanzierung schultern. Insbesondere im sozialen Bereich erfüllen sie Aufgaben, ohne dass sich der Bund in angemessener Weise an den Kosten beteiligt. Gleichzeitig haben die Steuerrechtsänderungen der letzten Jahre zu Einnahmeverlusten der Kommunen geführt. DIE LINKE macht sechs Vorschläge, um Kommunalfinanzen zu stärken. MEHR